Zugfahrt

Der Zug fuhr und ich ging. Am Ende des Waggons setzte ich mich gegenüber eines Mannes. Er war ergraut. Der Mann schlief. Auf seinem Oberschenkel lag ein Handy. Es leuchtete regelmäßig auf. Wer sind Sie, fragte ich. Alt sind Sie, sagte ich. Jemand möchte Sie erreichen, sagte ich. Die Fahrscheine, sagte der Schaffner. Da wachte der Mann auf, suchte, fand und zeigte vor. Ich sah in der Ferne ein Bauernhaus. Da steht ein Bauernhaus, sagte ich. Der Mann schlief wieder. Kaffee? fragte der Kellner. Der Mund des Mannes öffnete sich langsam. Müde sind Sie, sagte ich. Den Ausstieg verpassen werden Sie, sagte ich. Ich holte meine Jause hervor und aß.
An der nächsten Station stiegen einige Leute aus. Danach stiegen einige Leute zu. Darunter befand sich ein Mann, der sich neben mich setzte. Wer ist dieser Mann? fragte er. Doch ich war schon eingeschlafen für ihn. Zugestiegen? fragte der Schaffner. Den Ausstieg verpassen werden Sie, sagte der Mann. Kaffee? fragte der Kellner. Müde sind Sie, sagte der Mann.