Franz war auf der Tuchlauben unterwegs. Es regnete. Er musste fast weinen, weil ihn der Name Tuchlauben so bewegte und weil er sehr alleine war. Er ging zügig dafür, dass er sich gebremst fühlte. Franz blieb vor einem Spielzeuggeschäft stehen. Er dachte an den kleinen Garten, wo er als Kind gespielt hatte und überlegte, ob er damals einsam gewesen war. Ein kleines Kind auf einer Grünfläche, nur von ein paar Gegenständen umgeben, die ihm seine Welt gestalten.
Ein paar Blasmusikanten tanzten an und Franz folgte ihnen. Sie hielten ihre Instrumente gegen den Himmel, als sie spielten. Es regnete in die Instrumente, es regnete auf die Musikanten und sie zerrannen. Sie waren zu kurz hier gewesen, dachte Franz. Sie haben es nicht einmal um die Ecke geschafft, wo noch mehr Zuhörer gewartet hätten. Franz rief jemanden an und legte plötzlich auf. Dann rief er denselben noch einmal an und niemand hob ab. Dann rief er jemand anderen an, der abhob und sogleich auflegte. Franz bog wieder auf die Tuchlauben ab. Er drehte sich um, denn es läutete vom Stephansdom. Es läutete herab, wie es herabregnete.