Im Gras

Ein Stamm ragt in die Höhe, daran anschließend eine Krone, eine Wucht von Geäst. Darunter ein Mann, der seitlich im Gras liegt. Weich ist dieses Gras, ich bin dieser Mann. In meinem Blickfeld eine Menge Blumen. Schön zu sehen, wie sie verstreut wachsen. Einige Farben kann ich aufzählen. Danach ein Schlaf von großer Tiefe. Endlich ein Luftzug aus dem Gras. Wie Halm für Halm hier seinen Platz gefunden hat. Schön auch, wie einem die Übersicht fehlt. Ein Feldhase dort drüben? Kann schon sein. Ganz nahe ist Bewegung beim Klee. Einmal noch genau hinsehen. Etwas läuft. Eine Ameise, schnell im Alltag. Eine Wurzel, unter meinem Körper? Ja, wieso nicht. Bei den Gräsern zu liegen macht mutig. Sie biegen sich im Wind. Auch ich möchte hier profitieren. Doch ich bin nur die Richtung. Fragt mich nicht, warum.