Im Gebirge

Nur ein paar Meter des Weges und ich war angetan von der Höhenluft. Die Sonne schien und sammelte das Lächeln der Wandernden. Nun zur Landschaft. Die Gegend war tief betalt und hoch bebergt. Ganz oben ragte eine Spitze aus dem Gewölk. Wie spitz das aussah.
So ging ich immer nur bergauf. Links und rechts fette Wiesen. Drei, vier Kühe verstreut. Ein Baumstamm im Argen, viel unerkennbares Käfervieh. Aber gut zu sehen, wie schnell sie leben. Den Kopf gehoben, waren da ein, zwei Hütten mit blühenden Blumen vor den Fenstern. Dahinter Bergbäuerinnen, davon weiß ich nichts. Ab und zu ein unbegabter Schritt. Dann eine leichte Bewegung am Schotterbett. Kleine Steinchen rollten, angeregt von mir.
Die Luft wurde immer reiner und immer tiefer atmete ich ein. Im Winter war hier noch Schnee gelegen. Unergründlich, wie alles veränderlich ist. Seitlich ein Ahorn, üppig grün, morgen kahl. Da kam einer. Grüß dich. Lästige Bergziegen oben am Gipfel, sagte er. Wollen mit dir jausnen.
Ich ging weiter und kehrte ein. Wandererwasser mit gutem Schaum, Fleisch und Fleischsaft. Ließ mich hinfallen danach und liegengeblieben wachte ich munter auf. Aber der Fingerzeig vom Hüttenchef. Sie gehen jetzt besser, oben bahnt sich was Dunkles an. Sind Sie am Weg hinauf, und ich nickte. Besser bergab, nickte er. Und das tat ich, bedankte mich und fort war ich. Unter dem Wetterleuchten und dem Trommeln des Donners geriet ich ins Laufen.
Auf der Talsohle dann spazieren gewesen bis ich anstieß.