Folgen

Mitten am Einkaufsweg begann Franz zu pfeifen. Er pfiff Lieder, die er bisher noch nie gehört hatte. Er hatte keine Lust einkaufen zu gehen und so folgte er einer Taube durch die Stadt. Er wusste nicht, was ihm das einbringen würde. Es brachte ihm nichts ein. Zugegeben, er entdeckte unbekannte Ecken dieser Stadt. Doch es waren unbequeme, Stellen, die er aufsuchen musste. Franz stieg auf hohe Gesimse, auf schräge Uferkanten ohne Halt, er stieg auf schmale Schornsteine, die rauchten.
Im Stadtpark angekommen sank er unter den Anstrengungen nieder. Es gelang ihm gerade noch, sein Halstuch abzunehmen und als Kopfunterlage auszubreiten.
Franz wachte auf, so unerwartet, wie man einen Brief empfängt. Es kitzelten ihn Hund, Sonne und Gras. Franz verscheuchte den Hund. Franz erhob sich vom Gras. Er blickte in die rastlose Taubengruppe vor ihm.
Franz ging zum nächsten Würstelstand. Er ging dorthin mit einem ihm unbekannten Hunger und einem ihm unbekannten Durst, die er abwechselnd stillte und löschte. Je nach Drang löschte und stillte er, stillte eifrig sowie er eifrig löschte.