Ich wohne in guter Umgebung. Nun die Begründung. Lang gezogene Hügel senken sich zu einem tiefgrünen Wald hin. Weite Felder mit unterschiedlichem Getreide wechseln einander ab und grenzen an fleißig gemähte Wiesen. Der Kukuruz wächst hoch hinaus, die Gerste ist kräftig und weich, wenn ihre Ähren blühen. Geht man dem Wald von südlicher Richtung entgegen, erblickt man zu seiner Linken die Anfänge eines Gebirges. Erst nachdem man ihn durchschritten hat, wird einem das ganze Ausmaß bewusst. Allerlei Empfindungen werden einen durchjagen. Ich wünschte, ich selbst könnte hier auf Besuch kommen.
Auf Besuch kam eine schöne Frau. Wir gingen durch den Wald. Sie ging zuerst hinein, ohne mich dabei an der Hand zu nehmen. Daraufhin verloren wir uns und ich rief nach ihr. Ich sah nicht genug, um zu wissen wo ich war. Dichter wurde der Nebel. Bald war sie wieder neben mir und wir gingen, wie man nur zu zweit gehen kann. Wir gingen im gleichen Tempo, sodass niemand zurückblieb. Ich zeigte ungeduldig auf die Dinge, die aus dem Nebel auftauchten. Ich zeigte auf den Vogel auf der Schneestange und da war er schon weg und wir sahen ihn nie wieder. Da traten riesige Bäume hervor, wie zur Begrüßung. Das Wintergras lag flach auf den Feldern. Wir mussten lachen, die vielen Wege ohne Mündung.
Später lagen wir im Zimmer vor den weißen Fenstern. Wir beide hörten nur uns. Vielleicht rannten jetzt die Rehe durch den Wald. Noch lagen wir unter der Tuchent und flüsterten zwischen unsere Blicke. Wir lagen nackt und umschlungen, als müssten wir gemeinsam untergehen.