Das Treffen

Franz war nervös. Im Spiegel sah er seinen unruhigen Mund. Ein Mundwinkel zuckte leicht. Ein anderer blinzelt, Franz jedoch nie. Er band sich die Schuhsenkel und ging aus dem Haus, ging solange, bis er die Bar erreichte. Dort sollte er sich mit Marta treffen. Marta war Malerin und sehr klein. Marta war eine alte Bekannte. Eine von jenen, die man jährlich trifft und danach nicht gut schlafen kann. Hallo Franz! Hallo. Marta war noch immer klein. Einmal möchte ich dich malen, sagte Marta.
Am Heimweg saß Franz in der Straßenbahn. Er fuhr an Gleisbauarbeitern vorbei, die nächtens Erneuerungen durchführten. Sie standen mit gelben Warnwesten da und leuchteten mit ihren Stirnlampen in den Waggon. Langsam kroch er die Kurve an ihnen vorbei. Das sind die Götter, dachte Franz, und Passagier, das bin ich.