Franz war aufs Land gefahren, um das Haus seiner Tante zu hüten. Das Haus stand in einem Nadelwald. Am Tag mähte er den Rasen. Am Tag kehrte er die Fußböden, wusch ab, am Tag schlief er in der Sonne ein. Am Abend stand er vor der Haustüre und rauchte. Ein Falter flog um ihn herum. Er flog wie verrückt und stürzte ihm ins Gesicht. Franz musste entscheiden, ob er weiterrauchen oder ins Haus verschwinden sollte. Denn beides war ihm von seiner Tante verboten worden, beides war ihm erlaubt worden, aber beides zur selben Zeit war verboten. Der Falter traf ihn noch einmal auf der Stirne, da ging er ins Haus und schloss die Türe ab. Franz stand im dunklen Vorzimmer und hörte, wie der Falter an der Türe und am Glas der Lampe anschlug. Er wurde nun selbst unruhig. Er ging hin und her und sprach mit sich ein paar Worte. Dann verkroch er sich ins Bett. Die Bettdecke war in den Farben blau und weiß kariert. Sein Traum war erotisch wie nie. Am nächsten Morgen musste Franz niesen. Viel Staub lag auf den Möbeln im Haus seiner Tante.