See

I.

am Ufer bewegt
vom Weg der mir nach kriecht

gewaltig auf mich
die Richtung des Blicks



II.

der See liegt als Waage
zitternd im Land

er liegt, sein Gebirg zu betten
und hebt sich daran

er trägt sein Gewicht
ausufernd



III.

ausfranst der Tag im Lauen
bin angelehnt dem Stamm doch
seinem Gezeige nicht gewachsen

befallen von Lichtsträhnen
betagen mich meiner Nacht



IV.

einer Umarmung entwunden
hingierte zum Wasser
zur Öffnung der Sicht

ich hielt mich im Blauen
schon schwankten die Boote
wie unruhige Pferde



V.

unterm Weitverzweigten der Schwan
ihm ist, er tut das seine nicht mehr

welche Träge im Reisen
welche Ungier im Aug
Weitverreister



VI.

Wolke um Wolke beeilt
hängt am blendenden Licht
der See