vom Flussarm umschlossen
entwächst die Birke
geärgert vom Dämmern
vom Spiel
sich abstoßender Vögel
sie blättert zu Boden
sie schält sich schon
und weiß
wo alles grünt
Fluss
-
vom Dämmern
-
See
I.
am Ufer bewegt
vom Weg der mir nach kriecht
gewaltig auf mich
die Richtung des Blicks
II.
der See liegt als Waage
zitternd im Land
er liegt, sein Gebirg zu betten
und hebt sich daran
er trägt sein Gewicht
ausufernd
III.
ausfranst der Tag im Lauen
bin angelehnt dem Stamm doch
seinem Gezeige nicht gewachsen
befallen von Lichtsträhnen
betagen mich meiner Nacht
IV.
einer Umarmung entwunden
hingierte zum Wasser
zur Öffnung der Sicht
ich hielt mich im Blauen
schon schwankten die Boote
wie unruhige Pferde
V.
unterm Weitverzweigten der Schwan
ihm ist, er tut das seine nicht mehr
welche Träge im Reisen
welche Ungier im Aug
Weitverreister
VI.
Wolke um Wolke beeilt
hängt am blendenden Licht
der See -
schlechtes Wetter
hier taumeln Arm in Arm die Bäume
über den Wurzeln
verzieht sich mein Weg
da die Lippen sich widmen
stürmisch im Kuss -
abhanden
auf den Steinen
geweht das Gras
verspielen sich die
Kinder
sie lachen und
entsetzen dich
du traust dir nicht zu
schlafen
erwachen
der See aus dem Spiegel
der Wald aus dem Hall -
Fluss
der Fluss ereilt sich an mir
im Morgen wund
den er mit sich nahm
im Bleichgrün tauchender Weiden
das er in sich sog
der Fluss spricht egal
ich bin ihm Besorgter
bezeichneter Stein -
Nachtasyl
I. Falter
bewegt in die garausvolle Nacht
als ob ich wollte
wie der Falter leicht hin zum Licht
II. Kauz
der Garten ist voller Gespräch
was bin ich hörig,
was bin ich nicht gemeint
nah ist das Sterben im Wildkirschenhain
mein Beschweren Zweigkrönung
nah ist das Leben im Wildkirschenhain
III. Tiger
im verzweigten Kopf
Blatt an Blatt umringt
sein morsches Aug
bedrängt das Finster das er fasst
ihn umfasst
sein gesenkter Kopf -
Berg
der große Stein beäugt sein Land
das sich zu seinem Fuße drängt
beschattet, waltet wohin er langt
Himmel schultert, er durchsonnt
ist aller zweites Haupt
der große Stein reist flussbearmt
auf Schotterbaren landaus
er beugt sich dem Gewölbe
verschweigt was ihm sprach
nur ein Zungenschlag
da er mündet -
Feld
seiden sind Ähren
darein Winde mustern
das Feld
ein Reh wundert heraus
als betrete es die Welt
hörte das Mähen
hörte Ährenköpfe,
gold geflochtne Zöpfe
segeln -
schlechte Wahrheit
aufgehoben ist mir
zu Mut
wie ein Tier in der Hand
doch kam abhanden
maßlos das Land