Besuchen Sie ein Hallenbad Ihrer Wahl. Nachdem Sie den Badebereich betreten haben, finden Sie Ruhe auf einer der Liegen. Nun Erwartungen an das Wasser in die Höhe treiben. Das Becken besteigen und Erwartungen mit Erlebtem abgleichen. Achten Sie auf die Bademeister. An Ihnen schulen Sie eine angemessene Mimik. Sportschwimmer zunächst vernachlässigen. Finden Sie zuerst Ihr eigenes Tempo, doch übernehmen Sie sich auch. Nehmen Sie den Geruch des Wassers an. Lassen Sie sich auf das Wasser ein. Kämpfen Sie dagegen an. Es wird Ihnen im Weg sein, doch es befördert Sie zugleich. Freuen Sie sich über diesen Widerspruch. Nach fünfzig Längen ungeduscht den Heimweg antreten. Zu Hause steigern der Müdigkeit durch Kopfrechnungen und reichlich Käse.
Entspannungsübungen
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Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Zum Beispiel in einem Aufzug oder in einer Umkleidekabine eines Kaufhauses. Kurz den Körper durchschütteln, daraufhin gut gähnen. Als Zeichen guten Gähnens finden sie etwas Spucke am Spiegel. Doch prüfen Sie vorher, ob die Fläche sauber ist. Gelingt es Ihnen nicht zu gähnen, so blähen sie die Nasenlöcher auf. So weit wie möglich öffnen, reichlich Luft einlassen und mit dem gerundeten Mund wieder ausstoßen. Danach wieder durchschütteln und von vorne beginnen. Die Entspannung wird kommen, einmal früher, einmal später. Doch woher wird sie kommen? Das fragen Sie nicht.
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Lassen Sie die Badewanne ein. Eine Fußlänge zur Wannenkante sollte das Wasser nicht überschreiten. Entkleiden Sie sich Stück für Stück. Langsam schälen Sie sich, wertvolle Frucht. Nun steigen Sie in das weiche Wasser hinein. Nass wird der Körper bis auf Kopf und Hals. Dreimal aufatmen. Zehnmal wiederholen. Eine Handvoll Wasser am Gesicht verteilen. Verspannte Körpergegenden werden sich erholen. Noch eine Handvoll trägt zur weiteren Beruhigung bei. Eine weitere Handvoll wird zu einer weiteren Beruhigung beitragen. Kurz röcheln, dann aussteigen. Vergessen Sie nicht, sofort das Wasser auszulassen. Sie wollen damit nichts mehr zu tun haben. Sie wollen jetzt am gekippten Fenster stehen. Im Freien werden Leute vorübergehen. Lassen Sie das zu.
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Suchen Sie eine Sauna auf und schließen Sie die Augen. Es öffnen sich die Poren. Alles Umgebende nehmen Sie dadurch auf. Und alles Eigene entrinnt Ihnen im Schweiß. Wenn es Ihnen zuviel wird, legen Sie sich gestreckt hin. Sie bedecken dadurch unzählige Poren. Nun starken Wind im Freien aufsuchen. Alles aufnehmen, was es herweht. Für Sie hergeweht hat. Doch lassen Sie sich nicht mitnehmen. Nehmen Sie, doch geben Sie sich nicht auf. Sie gehören hier her.
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Besuchen Sie ein Lokal Ihrer Wahl. Vorrangig einen hell beleuchteter Raum. Bestellen Sie nach der Reihe Campari, Aperol-Spritz und Spritzwein. Trinken Sie langsam aber lebhaft. Halten Sie Abstand zu den übrigen Gästen. Bestellen Sie nun ein Glas Ouzo, etwas Sekt und zwei Humpen Bier. Vermeiden Sie es, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Achten Sie auf Strenge in Ihrem Blick. Gießen Sie drei bis vier weitere Spritzweine in sich. Lassen Sie Ihren Blick hin und wieder durchs Lokal schweifen. Ziehen Sie dabei etwas die Mundwinkel hoch. Steigen Sie nun auf Kornschnaps um. Bis leichte Übelkeit einsetzt ausschließlicher Korn Konsum. Ist dieser Moment erreicht, so verschwinden Sie. Zu Hause gewissenhafte Rekapitulation des Abends.
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Setzten Sie sich. Lassen Sie sich zurückfallen bis eine Lehne Sie auffängt. Augen schließen. Sie sind nun ein Computer. Ein Falter landet am Bildschirm. Sie haben zu viele Programme offen. Eines nach dem anderen wird geschlossen. Tab für Tab verschwindet. Die Leistung wird heruntergefahren. Lassen Sie los. Die Spannung in Ihren Haarwurzeln löst sich. Die Spannung zwischen Ihren Haarwurzeln löst sich. Die Spannung in Ihrem Kiefer löst sich. Immer weiter sinkt Ihre schwere Kinnlade herunter. Das Bildschirmlicht schwindet. Das System fährt herunter. Der Falter verlässt den Schirm und spiegelt sich darin. Sein Abflug hilft Ihnen wieder auf die Beine. Stabil stehen Sie da. Sie sind nun kein Computer mehr.
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Gehen Sie hinaus ins Grüne. Sobald es grün ist, halten Sie inne. Tief einatmen. Nun suchen Sie einen Sprössling auf. Entfernen Sie den Zärtlichen aus der Erde und betrachten Sie ihn eingehend. Legen Sie sich mit ihm zur Ruhe. Aufgewacht blinzeln Sie der Sonne entgegen, bei Regen kämmen Sie ihr Haar, bei Bewölkung gehen Sie aufs Klo. Nun suchen Sie einen neuen Platz für den Kleinen. Legen Sie sich beim frisch Eingepflanzten erneut zur Ruhe. Aufgewacht treten Sie sofort den Heimweg an. Schauen Sie nicht zurück, doch kommen Sie wieder. Der Gedanke an die Pflege des Sprösslings wird Ihnen tiefe Ruhe bescheren. Ansonsten Prozedere detailgenau von Neuem beginnen.
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Beobachten Sie einen Hund.