Alle Nägel so weit wie möglich kürzen. Einen daumendicken Ast aufheben und nach Hause tragen. Denselben abschleifen. Riechen Sie daran. Riechen Sie nun noch einmal daran. Mit den Fingerkuppen darüber streichen. Wiederum schleifen. Streichen Sie nun noch einmal darüber. Prozedere wiederholen bis kaum noch Holz über ist. Kauen Sie am verbliebenen Stück Holz. Anschließend Nägel wieder wachsen lassen.
Entspannungsübungen
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Im Schneidersitz am Boden Platz genommen, fangen Sie zu zählen an. 1,2,3,4,5 etc. Achten Sie darauf, wie es im Schambereich zu jucken beginnt. Ein leichter Reiz am Geschlecht. Daraufhin im Geschlecht. Zuversichtlich abwarten. Allmählich kommt ein Wind auf im Hosenbein und kühlt durch. Nachdem es aufgehört hat zu jucken, können Sie aufstehen. Lassen Sie sich dabei Zeit. Bewegen Sie sich nun im Raum. Beschleunigen Sie, angetrieben von einem Schwung, von einem Wind, aufgekommen im Hosenbein.
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An einem verregneten Wochentag auf das frisch gemachte Bett legen. Den Körper strecken und die Zunge ausfahren, als wollten Sie Regen sammeln. Nun die gesamte Konzentration auf das Gehör verlagern. Achten Sie darauf, wie die verschiedenen Regengeräusche in Ihre Ohren dringen. Ohren mit den Handballen abwechselnd zudrücken und wieder locker lassen. Abwechselnd mehr und weniger vernehmen. Nun die vorbereitete Jacke und vorbereitete Stiefel anziehen und in den Regen spazieren. Kombinieren Sie das vorhin Gehörte mit dem unmittelbar Erlebten. Nach einer Weile besuchen Sie die nächstbeste Kirche. Schmieden Sie verwegene Zukunftspläne und teilen Sie diese sogleich mit dem hier anwesenden Übervater.
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Wählen Sie einen Sessel und stellen Sie ihn in die Mitte eines hellen Raumes. Setzten Sie sich zur Lehne gerichtet darauf. Sobald als möglich einschlafen. Sollte es Ihnen nicht gelingen, trinken Sie die dafür notwendige Menge Wein. Nach einer halben Stunde Schlaf, den Wecker haben Sie sich vorab gestellt, aufwachen. Dehnen, strecken, schließlich ausführlicher Klogang. Danach stellen Sie den Sessel wieder auf seine angestammte Position. Entfernen Sie sich so weit wie möglich vom Sessel, doch verbleiben Sie in Ihrer Wohnung. Dort angelangt, erneutes Einschlafen. Keinen Wecker stellen, Telefon ausschalten, Türen verriegeln. Sie brauchen nun Schlaf und reiche Träumerei.
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Gehen Sie ins Freie. Suchen Sie einen Hügel auf und besteigen Sie seinen höchsten Punkt. Angekommen bäumen Sie sich auf, als wäre kein Gewitter in Sicht. Sobald jemand in Ihre Nähe kommt, laden Sie die Person ein, sich mit Ihnen im Sitzen zu unterhalten. Erzählen Sie Ihrem Besuch von Ihren Erfahrungen. Beantworten Sie etwaige Fragen. Punkten Sie mit kleinen Scherzen und Grimassenspiel. Vielleicht entsteht aus dieser Begegnung eine Freundschaft, die unbezahlbar ist. Ansonsten wird Sie der wohlige Gedanke daran fortan begleiten.
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Sie liegen am Teppich. Summen Sie eine alte Volksweise. Langsam öffnet sich zwischen zweiter und dritter Rippe rechts unten in Ihrer Brust ein Spalt. Kühle Luft weht herein und lindert dort, wo es Spannungen gab. Neue Gefühle löst die Kühle aus, von Zuversicht geprägt. Schließen Sie die Augen, Sie spüren, wie es Sie prägt. Weitersummen, still liegen bleiben. Warten Sie mit dem Aufstehen, Sie haben einen Eingriff hinter sich. Warten Sie, aber warten Sie nicht zu lange.
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Am Waschbecken angekommen, setzen Sie die Zahnbürste links oben bei den Backenzähnen an. Die Borsten werden sich biegen. Zahn für Zahn wird unbewegt seinen Platz halten. Der Spiegel wird spiegeln. Jetzt nicht das eigene Gesicht betrachten, sondern den Hintergrund Ihrer Person. Achten Sie darauf, wie die Gegenstände still verharren, während die Bürste beständig putzt. Nichts hinter Ihnen regt sich. Kein Handtuch, keine Schmutzwäsche. Auch der Schlüssel in der Türe des Zimmers, in dem Sie sich befinden, auch er bewegt sich nicht. Nun spülen.
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Besuchen Sie einen Sportkäfig Ihrer Wahl. Nach aufwendigem Spiel treten Sie den Heimweg an. Sind Sie noch nicht verletzt, so fügen Sie sich dabei unauffällig Schürfwunden zu. Zu Hause starker Wurstkonsum am offenen Fenster. Den restlichen Tag verbringen Sie mit dem Einbalsamieren Ihrer Wunden und dem Pfeifen in hohen Tonlagen.
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Beugen Sie sich über einen abgeräumten Tisch. Immer weiter vorwagen bis Sie schließlich darauf zu liegen kommen. Nun alle Glieder wegstrecken. Den Kopf wenden, als hätte Sie jemand gerufen. Gesäß Richtung Decke heben. In dieser Position visualisieren Sie eine Strandszene. Wellen türmen sich auf und schlagen nieder. Fußspuren verschwinden. Schalenvieh bewegt sich auf Felsen. Sonne strahlt. Sie harren aus. Sie warten und bedenken, dass nur auf Spannung Entspannung folgen kann.
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Kaufen Sie sich ein Paar schwarzer Schuhe. Zu Hause gut einfetten, einsteigen und schnüren. Am nächsten Morgen gehen Sie damit um den Häuserblock. Sie werden Passant sein, gute Figur machen. Einzig den glänzenden Füßen gilt ihr Augenmerk. Einen leichten Leib haben Sie, der sich unangestrengt um den Häuserblock bewegt – Schritt auf Schritt, Runde um Runde, wieder und wieder. Sobald Ermüdung einsetzt, umgehend in die Wohnung zurückkehren. Heute schlafen die Schuhe bei Ihnen im Bett. Als Erinnerung an Bewegung, als Versprechen auf Glück.