Eine Weile sind wir schon unterwegs, sagte ich, eine gute Weile. Nicht gut genug, sagte eine Frau neben mir, die ich wundervoll fand und die mich zu einem Spaziergang an den Stadtrand begleitete. Ich blickte in eine kleine Gasse und wurde sehr aufgeregt. In der Dämmerung sah ich uns beisammen liegen und in der Gasse bemerkte ich ein schön umrahmtes Fenster. Was machen wir dann am Stadtrand, fragte sie. Diese Frage gefiel mir sehr. Sie zeugte von einer Unruhe, die ich ebenfalls spürte. Einen Wein sich einverleiben, wenn man so will, antwortete ich. Man will, sagte sie. Auf ein kleines Wirtshaus zeigte ich. Eine Schönheit, sagte ich. Wir gingen weiter und dann noch weiter. Wie ein einsamer Cowboy im Sonnenuntergang fühle ich mich jetzt nicht, sagte ich, als die Sonne unterging. Nichts sagte sie und folgte wohl einem interessanten Gedanken, den sie für sich behielt.
Später saßen wir auf einer Bank und kreuzten jeder für sich die Beine. Unter einem Baum saßen wir und ich fragte, ob sie das Wort Kronentraufe kannte. Wir rauchten aus. Wenn ein Blatt zu Boden fiel, so schauten wir dorthin. Einem Mann, der aus einem Fenster sah, winkten wir. Als ich aufs Klo musste, ging ich einfach hinter einen Busch. Danach musste auch sie hinter den Busch und ich fühlte mich unwohl. Als es kühler wurde, brachen wir auf, dabei lächelten wir uns an. Oft geht es so leicht von der Hand. Wie gerne wäre ich dabei gewesen.