Eine alte Frau geht entlang des Budapester Donauufers, auf der Pester Seite. Sie bleibt kurz stehen, kramt in ihrer Jackentasche und holt ein Stück Brot hervor. Sie beißt ab. Sie geht weiter. Ein Radfahrer kommt ihr entgegen. Sie schrickt zusammen. Damit alles so wird wie zuvor, steckt sie das Brot zurück in die Tasche und holt es wieder hervor. Und nun hole auch ich mir ein Brot aus meiner Tasche. Ich beiße ab. Es ist trocken und zerfällt zwischen meinen Lippen. Die Alte geht entlang des Donauufers und verschwindet. Ich stehe auf, blicke auf mein angebissenes Brot und auf meine Hand, die es hält. Dann gehe ich in die Richtung, in die der Radfahrer fuhr. Ein städtisches Linienschiff fährt an mir vorbei. Wie schrecklich es immer ist, auf dieser Welt zu sein.