an der Mauer
wüst einer lehnt
an einer Schulter die
kein Anheim gibt
was auch ihn hält
was ihn an Wärme befällt
an der Mauer verziert
er
Tagen – Frost – Fluss
-
Paar, angelehnt
-
Kuss
das Wasser hebt sich
zum gewärmten Stein
eine Ungeduld
zwischen den Mündern -
die Vermählten
ich traf auf die Vermählten
die einander sich hingaben
ihre Zweige einander Arm waren
die nur mehr einen Schatten warfen
unter ihrer Laube
ging ich lediglich
hervor -
Bein Tragik
meine Beine sind Taubenfederei
ein Knick im Fortgang -
Versuch zu sitzen
zum Abschluss der Nacht
wie eine Stimme
das Bein erheben
und überschlagen
das Grauen -
Versuch zu bleiben
Kopf
in der Hand die ihn wiegt
einwiegt als wollte sie ihn
werfen
als käme er jemals
zurück -
Versuch zu gehen
zum Anfang der Nacht
aus dem Bett zeigen die Füße
aus dem Schlaf stellt sich
kein Tag heraus -
Gespräch
du dachtest
ich war sprachlos
wie das klang -
Besuch
im Begrüßen noch
die anheimelnde Hand
wie zum Schlaf gereicht
ich horchte zurück
sie warf die Türe
in den Einklang -
Heimsuchung
unsere Müdigkeit hängt
an den offenen Fenstern
es kühlt nicht durch
alles zerbrach
an den Gläsern von gestern