mein Winter
du bist schalen Lichtes
eingestellt in mir
ein Klopfen in Schläfen
dein Gruß
bevor du im Land rührst
Frost
-
begrüßt
-
vormorgens
ich fand mich dahinfärben
zur Durchsicht, darin münden
wo der Schwalbe
zu landen bangt
sie stürzt
himmelauf
ich fand mich erst tonlos
am Mund der mir spricht -
Wild
sowie eine Stätte
hinsiegt
einer verkauert schon
bestockt
sowie ein Genick
bricht
klaglos zerstreut sich
Wild -
Frost
gesonnen
offen dazustehen
ein Blick wiegt nicht auf
was einem schon einfällt
im Wald ist es schwer
vom Frostgewand beschlossen -
bei Herbstlärchen
tröstlich und ich
wandelte bei Herbstlärchen
noch sprach sich nichts ab
Stamm für Stamm im Rahmen
gefallener Nadeln -
Möwe
zum Himmel
als ob er sich schlösse
sie kündigt
müde der Rast
Gischt dann Nebel
Flug dann Kleid -
sorgende Linde
in diesem Lied hab ich keine Stimme
nichts ist mehr zu bergen hier
tief geborgen
an dir klingt der Tag
aus, sorgende Linde -
novembern
novembern zu zweien
ausschauen
die Münder der Glanz
im Angesicht
einander kältetaub
begeistern
durchsonnte Wege
Welkepracht -
Geselligschaften
im Ergehen
ich war nah an den Mündern
was sie erbrachen
horchte in die Tasten schlagen
ich war nah an den Tasten
ich nahm das Geleit des Geländers
worauf sie tanzten Geselligschaften
wanderte zu Runden
zu sehend
vereinsilbt